Schutzdienst

Schutzdienst

Schutzdienst (IGP) ist eine Hundesportart. Also nicht zu verwechseln mit der Ausbildung von Hunden im Bereich Diensthunde (Schutzhund). Bei der Schutzdienstausbildung wird lediglich der Beutetrieb des Hundes angesprochen und seine bereits erlernte Unterordnung auch und gerade in Triebsituationen überprüft.

Die Begrifflichkeit ist irreführend, denn es geht nicht um den Schutz vom Hundeführer, sondern der Schutzdienst ist ein „Beutespiel“!

Die Beute für den Hund ist hier der Beißarm.

Das Ziel aller Aktionen des Hundes ist der Beißarm des Helfers und nicht der Helfer selbst. Sobald der Hund seine Beute (den Beißarm) bekommen hat oder der Helfer den Arm auszieht ist er von jetzt auf gleich für den Hund absolut uninteressant – und so soll es auch sein. Der Hund wird entgegen der noch relativ weit verbreiteten Meinung gerade nicht zum Beißen erzogen.

Eine komplette Prüfung im IGP Bereich besteht aus drei Abteilungen – der Fährte , der Unterordnung und dem Schutzdienst. Daher ist eine IGP Prüfung auch eine Vielseitigkeitsprüfung und die Kombination aus allem macht gerade diesen Zweig für Hundesportler so interessant.

Kann das mein Chihuahua auch?

Die Ausbildung, sowie die anschließenden Prüfungen, können prinzipiell Hunde aller Rassen und Mischlinge absolvieren. Aber nicht jeder Hund und auch nicht jeder Hundeführer ist für den Schutzdienst geeignet. Da verhält es sich wie bei allen Hundesportarten – jedes Hund-Mensch-Team muss für sich die Hundesportart finden, die für sie passt und beiden Spass bringt.

Generelle Voraussetzung ist lediglich, dass das Team körperlich und psychisch in der Lage ist, die Anforderungen zu erfüllen.


Kontakt:

Harald Huge ( 0171 7579050)

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.